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Cukrowicz Nachbaur Architekten

Und wieder ein Projekt unter Dach und Fach. Diesmal die konsequent reduzierte und in elegantem Schwarz gehaltene Webpräsenz des Architektenbüros Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz. Gestaltet hat Sägenvier, Freelenz durfte wieder ein maßgeschneidertes CMS unterbringen.

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Das Intro könnte mit Flash gemacht sein. Ist es aber nicht. jQuery sorgt hier für’s Überblendwerk.

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Blick unter die Haube: Das Content-Management funktioniert ähnlich geradlinig wie das Frontend. Kein Funktionsballast. Intuitiv in der Handhabung. Zweisprachig aufgewachsen.

 
Die Welt dreht sich!

Überpünktlich ging gestern ein Projekt online, an dem ich über die vergangenen Wochen und Monate als Entwickler beteiligt sein durfte. Wohnzimmer hat akribisch den optischen Relaunch der Vorarlberger Jugendkarte 360 vorbereitet, mit allem was da so dazu gehört (Plastikkarte, Anmeldekupons, Flyer, Plakate, Geschäftsausstattung, Kugelschreiber, Aufkleber, T-Shirts, …) und während die Materialschlacht und Kreativworkshops mit Jugendlichen noch liefen, hat Freelenz inzwischen das Webportal zusammengezimmert. Seit gestern online und bereits stark frequentiert. Kein Wunder, wird der neue und frische Look derzeit auch auf der Dornbirner Messe präsentiert.

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Wordpress war wieder das CMS der Wahl. Angereichert mit allerlei Plugins für Events, Umfragen und Videoeinbettung. Erweitert um eine Community-Komponente mit Profilseiten, Gästebüchern, News-und-Events-merken-Funktion. Weiters gab’s noch eine Schnittstelle zur internen Oracle-Datenbank dazu. Damit können die Partner (und das sind immerhin knapp 400 Betriebe, Institutionen und Vereine) ihre Daten und Infos zu angebotenen Ermäßigungen für Karteninhaber jetzt auch online und eigenhändig pflegen.

Kurzum: Ein gelungenes Projekt mit schrillen bunten Farben, souveränem Management und netten Leuten. So soll es sein. Und wer weiß, womöglich werde ich demnächst ein weiteres Jugendprojekt angehen. Diesmal in Tirol und mit eher sportlichem Fokus. Aber das… ist eine andere Geschichte.

 
Der Immobot geht um

Schon vor Längerem habe ich ja bereits angekündigt, dass Freelenz an einem ebenso spannenden wie innovativen Projekt werkelt. Worum es sich dabei in etwa handelt, werden wiederkehrende Besucher wohl bereits obigem Plakat entnommen haben, das seit einiger Zeit an der Tapete hängt. Worum es sich konkret handelt, will ich hier und jetzt verraten. Schließlich sind es nur noch knapp zwei Wochen bis zum offiziellen Start.

Immoment ist eine regionale, semantische Suchmaschine für Immobilieninserate. Regional, weil auf Österreich beschränkt. Semantisch, weil Immoment bestimmte Eckdaten einer Immobilienanzeige im Internet erkennen und verwerten kann, wie zum Beispiel die Wohnfläche, den Preis, ob es sich um ein Miet- oder Kaufobjekt handelt, PLZ/Ort, etc. Nach diesen Kriterien kann eben auch auf Immoment gesucht/gefunden/sortiert werden.

Außerdem lässt das Web 2.0 herzlich grüßen. Durch den verstärkten Einsatz von Ajax wird das ebenso praktische wie innovative Konzept der Livesuche verwirklicht. Will heißen: Hier ein paar Stichworte eintippen, dort den Preisschieber bewegen, dann vielleicht noch ein paar Kästchen ankreuzen – die Suchergebnisse folgen prompt und auf dem Fuße. Und das Beste daran: Die Parameter können laufend verändert werden. Kein mühsames Durcharbeiten mehrerer Webformulare, kein mehrfaches Zurückklicken bei erfolgloser Suche.

Bei Immoment fühlt sich das Suchen eher an wie ein Eichen und Justieren, ein Frage-und-Antwort-Spiel, ein Dialog mit der Datenbank, ein lebendiger Prozess, … okay, genug damit. ;-)

Konkret sieht das ungefähr folgendermaßen aus:

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Links spielt die Musik, da werden die Suchkriterien eingestellt, also zum Beispiel wird eine Preisober- und -untergrenze festgelegt. Daneben erscheinen ruckzuck die Resultate. Feine Sache oder was?

Also, am 1. Februar ist es soweit! Inzwischen geht der Immobot fleißig um und indiziert Inserate. So um die 40.000 werden es zu Beginn sein, aber das ist noch stark ausbaufähig.

 
Geodaten für Österreich

Puh! Es ist gar nicht so einfach, an solide Geodaten zu kommen. Zumindest, wenn man keinen eigenen Budgetposten dafür vorgesehen hat. Aber schön der Reihe nach: Freelenz benötigt für die Entwicklung von Immoment ein Verzeichnis aller österreichischen Städte und Orte mit Postleitzahlen und Geokoordinaten, also deren Längen- und Breitengrad.

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Das ermöglicht bspw. die Suche nach Immobilien in Innsbruck inklusive 20 Kilometer Umgebung. In einem frühen Entwicklungsstadium habe ich dafür die OpenGeoDB verwendet, eine freie Geokoordinaten-Datenbank, die man ohne weiteres downloaden und verwenden kann. Allerdings musste ich bald feststellen, dass da nicht nur kleine und vielleicht noch vernachlässigbare Orte wie die des Hinterbregenzerwaldes fehlen, sondern auch ganze Marktgemeinden wie zB Hard am Bodensee.

Also habe ich begonnen, mich nach anderen Quellen umzusehen. Die gefundenen Angebote lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Solche, die etwas viel kosten und solche, bei denen man punktuell Ortsinformationen abfragen kann, aber natürlich nicht an das ganze Paket herankommt.

Hervorzustechen weiß allerdings geonames.org und liefert Geokoordinaten sogar auf Parzellenebene, weltweit. Außerdem werden einzelne Länderdatenpakete als Download zur Verfügung gestellt, wunderbar! Allerdings fehlen im Österreichpaket die Postleitzahlen und sowieso ist da alles eher Kraut und Rüben. Schade, zunächst. Da allerdings die Arbeit an Immoment ohnehin zur Hälfte aus der Entwicklung von Suchalgorithmen besteht, habe ich mir schließlich die Mühe gemacht, die benötigten Daten über den Webservice einzusammeln. Automatisiert, geräuschlos und unauffällig. ;-)

Das Ergebnis ist eine Liste mit 2071 österreichischen Ortschaften inklusive Bundesland- und Bezirkszuordnung, PLZ und exakter geographischer Verortung. Von A wie Abfaltersbach bis Z wie Zwischenwasser. Daraus lassen sich jetzt auch ganz hübsche Grafiken generieren:

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Und warum erzähle ich das alles? Weil ich die Tabelle gern weiterschenke, falls jemand für sowas Verwendung findet. Schließlich ist ja bald Weihnachten. Einfach ein E-Mail schreiben und nett fragen!